9
Jan
2014

2013 – Rückblick und Ausschau

2013. Wieder ein Jahr vorbei. Uff! Eigentlich war das Vorhaben, schon vor Ende des Jahres diesen Jahresrückblick zu schreiben. Doch der Drang nach Sofa und Nichtstun war dann die letzten 2 Wochen einfach zu groß 🙂 Und auch wenn Hinz und Kunz im Netz schon seit Wochen traditionell mit Ihren Jahresrückblicken nur so um sich werfen, finde ich es für mich selbst doch sehr wichtig, kurz inne zu halten, um nochmals auf all die schönen und besonderen Momente und das Erreichte zurück zu blicken. Und eines wird mir hierbei sehr schnell klar. Das Leben hat mir 2013 sehr viel gegeben. Ich weiß das sehr zu schätzen. Danke.

Januar

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Den Entschluss gefasst, den Herausforderungen der Selbstständigkeit zukünftig nicht mehr als Einzelunternehmer zu begegnen, werden die Weichen Anfang des Jahres schon gestellt. Zusammen mit Kai Jansen werden größere Räumlichkeiten mitten in Freiburg bezogen und die Zusammenarbeit intensiviert.

Februar

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Durch den Umzug in die neuen, größeren Büroräume wird schnell klar wie man das Büro noch befüllen kann. Es geht einen Schritt weiter – auf ein neues und doch auch irgendwie bekanntes Terrain, nämlich der Studiofotografie. Ein erster Schritt ist getan und die Grundausrüstung für ein kleines, aber feines Fotostudio wurde angeschafft. Die Ausrüstung besteht aus einem Elinchrom-Set mit je einem 250er und 500er-BRX-Blitzkopf und einem Jinbei DC-600 Discovery Porty Blitz-Set mit 600 Watt. Unterstützt wird das Ganze von zwei 180er Striplights, zwei 60er Softboxen und einer 90er Octabox. Yeah!

März

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Es wird wärmer und es treibt die Fotografen reihenweise aus den Häusern. Nicht so mit mir. Dank der randvollen Auftragsbücher ist an Freitzeitfotografie nicht zu denken. Und auf Langzeitbelichtungen von Freiburg und Umgebung ist mir dann Abends um neun auch nicht mehr so wirklich. Aber hey, nach einem dreiviertel Jahr der Selbständigkeit in der Arbeit zu ersaufen. Absolut Geil! Nebenbei leiste ich mir das hochgelobte Makroobjektiv von Sigma. Nach wenigen Tagen muss es leider wieder zurück zu Amazon. Zu groß die Befürchtung, dass es vor sich hingammelt und nicht häufig genug eingesetzt wird. Vorher werden aber noch kurz aus der Hand im Wohnzimmer Bilder von ner Orchidee  geschossen.

April

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Endlich Sonne. Nach den bisherigen Indoor-Shootings mit den Studioblitzen freue ich mich besonders über das erste gezielt geplante Outdoorshooting. Das erste Mal bewusst Portraits, cool. Echt anstrengend, denn abseits von Lichtmessungen, entfesseltem Blitzen und Zuschauern auf der Schneeburg.  Die ersten Ergebnisse sehen ganz ordentlich aus und machen auf jeden Fall Lust auf mehr.

Mai

Inspiriert von den Fotografischen Ereignissen der letzten Monate entschließe ich kurzerhand einen Blog zu eröffnen um das Erlebte, die Erfahrungen und Enttäuschungen zu verarbeiten und mit anderen zu teilen. Aus dem Ziel, den Blog permanent zu befüllen, wird jedoch nur schleichend ein kontinuierlicher Prozess.

Juni

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Ich bin wahrscheinlich ein Technik-Freak, keine Frage. Ziemlich sicher sogar. Nichts desto trotz stelle ich mir im Laufe des Jahres immer öfter die Frage, wie ich mich weiterentwickeln kann. Nicht, dass ich schon gelangweilt bin von dem ganzen drumherum der Fotografie. Aber ich merke, dass ich mehr möchte, als Knöpfchen drücken und Bilder in Lightroom verwalten und organisieren. Also kaufe ich mir kurzerhand bewusst meine erste analoge Kamera. Ich entführe sie in die Vogesen und zur Völklinger Hütte und entwickle die analogen Bilder selbst. Nicht immer mit Erfolg, aber mit viel Lerneffekt 🙂

Juli

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Juli, heißester Tag des Jahres und ich fotografiere mit Flo zusammen die erste Hochzeit. Nach 20 Stunden und einer wahnsinns Party fallen wir erschöpft ins Bett. Und eines ist klar. Das wird nicht die letzte bleiben. Die nächste Hochzeit ist schon gebucht 🙂

August

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Minutenlanger Bildaufbau, Entwicklung des Films, Scannen, auswerten. Was für ein Workflow 🙂 Ich investiere mehr Zeit in analoge Fotos und auch C-41 Farbfilme werden nun selbst entwickelt. Einfach krass, in welch eine Konfrontation ich nun mit der Fotografie gehe. Aber geil und es geht in kleinen Schritten vorwärts.

September

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01. September 2013. Was für ein Datum. Das monatelange Zerren um den wohl beliebtesten Mitarbeiter Freiburgs hat ein Ende und Florian schließt sich Kai und mir an 🙂 Zu dritt gründen wir AKKUPUNKTUHR. Leidenschaftlich, präzise und richtungsweisend.

Oktober

Foto

Nach all dem drumherum um eine ernsthafte Firmengründung wird mir sehr schnell klar, was geht und was nicht und ich spüre erste Verschleißerscheinungen. Trotzdem bin ich stolz wie Hulle, als Bilder von mir in Zeitschriften veröffentlicht werden 🙂

November

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Die ersten Portraitsfotos für Firmenkunden sind im Kasten und wir bekommen mit AKKUPUNKTUHR auch Aufträge im Ausland um Fimenportfolios zu shooten. Gruezi! Nebenbei treten wir als Sponsor der Damenmannschaft des ESV Freiburg in Erscheinung. Für den überarbeiteten Onlineauftritt der neuen Saison werden schonmal die Spielerinnen im Fotostudio Flashback geshootet.

Dezember

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Das Jahr neigt sich dem Ende und neben Bildern für Weihnachtsfeiern  und Family-Shootings genehmige ich mir 2 Wochen Auszeit in der Heimat. Einfach mal entspannen und Weihnachtstage abseits von dem ganzen Trubel in der Natur genießen und auftanken. Ich mache mit Flo zusammen das erste Großformat-Foto.

Ausschau…

Für das kommende Jahr möchte ich ein wenig mehr reisen. Mehr Kultur, Menschen und tolle Orte sehen. Der erste Step hierfür ist getan und es geht im Februar endlich wieder mal nach Barcelona. Zuvor habe ich mir noch einen Traum erfüllt. Ich darf Ende Januar auf der Nordheide von einem meiner größten Vorbilder lernen. Masterclass Workshop bei Steffen Böttcher – dem Stilpiraten. Yeah! Ansonsten möchte ich meine ersten Portrait-Shootings komplett mit analogen Kameras durchführen. So, das wars erstmal. Alles Andere wird sich sicherlich ergeben. Zumindest bei einem bin ich mir sicher.
Langweilig wird mir nicht! 2014 Uff!

Ich bin gespannt was das Leben mir dieses Jahr gibt.

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